Aktiv werden für eine faire Vergabe in Brandenburg!

Menschenrechte statt Deregulierung: Verteidige jetzt mit uns das Lieferkettengesetz!

Öffentliche Gelder müssen gerecht, ökologisch und sozial verantwortlich investiert werden. Doch der Schutz von Menschenrechten und Umwelt steht aktuell unter massivem politischen Beschuss. Das Lieferkettengesetz droht zu kippen. Hilf mit, die Vergabepraxis in Brandenburg nachhaltig zu verändern und den politischen Druck aufrechtzuerhalten. Jeder Beitrag zählt!

Zur aktuellen ProtestaktionMehr über die Initiative

Alarmstufe Rot: Warum wir das Lieferkettengesetz jetzt verteidigen müssen

Das deutsche Lieferkettengesetz (LkSG) ist ein Meilenstein der globalen Verantwortung: Es verpflichtet Unternehmen, entlang ihrer Lieferketten menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten wahrzunehmen. Drei Jahre nach Inkrafttreten zeigt das Gesetz klare, positive Wirkungen. Sogar große Konzerne bestätigen, dass es faire Wettbewerbsbedingungen schafft.

Der politische Rollback
Doch statt diesen Erfolg auszubauen, droht dem Gesetz das Aus. Bundeskanzler Friedrich Merz hat offen die vollständige Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes gefordert. Auch auf europäischer Ebene wird massiv taktiert: Die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) wurde durch das sogenannte „Omnibus-I-Paket“ extrem abgeschwächt. Schwellenwerte wurden drastisch erhöht, sodass nur noch ein Bruchteil der Unternehmen haften muss, und Umsetzungsfristen wurden auf 2028/2029 verschoben.

Dieses Vorgehen ist ein fatales Signal. Es bedeutet, dass der Profit weniger Großkonzerne und ideologische Deregulierung über fundamentale Menschenrechte und den Umweltschutz gestellt werden. Die jahrelang erkämpften Fortschritte drohen zunichtegemacht zu werden.

Wir stellen uns gegen den Rückschritt. Wir fordern:

  • Keine Abschaffung: Das deutsche Lieferkettengesetz muss erhalten bleiben, bis eine gleichwertige oder stärkere europäische Lösung greift.
  • Keine Verwässerung: Die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) darf nicht weiter entkernt werden.
  • Echte Konsequenzen: Effektive Beschwerdemechanismen und zivilrechtliche Haftung, damit Betroffene sich wehren können.
  • Klare Haltung der Landespolitik: Brandenburg muss bei der öffentlichen Beschaffung mit gutem Beispiel vorangehen und soziale sowie ökologische Kriterien zwingend vorschreiben.

Der Schutz von Menschen und Umwelt darf nicht auf dem Altar des „Bürokratieabbaus“ geopfert werden.

Warum Dein Engagement genau jetzt den Unterschied macht

Die Vision einer Welt ohne menschengemachte Katastrophen – wie der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza – braucht unseren anhaltenden Einsatz. Noch immer schuften Kinder in indischen Mica-Minen für unsere Kosmetik und Elektronik, noch immer werden Regenwälder für unseren Konsum gerodet.

Das Bündnis „Initiative Lieferkettengesetz“ (ein Zusammenschluss aus über 140 NGOs, Kirchen und Gewerkschaften) hat jahrelang für diese Gesetze gekämpft. Über 210.000 Menschen haben bereits deutlich gemacht: „Hände weg vom Lieferkettengesetz!“. Da die politische Führung aktuell massiv gegen diese Standards arbeitet, kommt es jetzt auf eine laute, wehrhafte Zivilgesellschaft an. Werde Teil der Bewegung, bevor es zu spät ist!

Direkt Protest einlegen

Zeige der Bundesregierung, dass die Zivilgesellschaft diesen Rückschritt nicht toleriert. Nutze die aktuelle Kampagne der Initiative Lieferkettengesetz, um den direkten Kontakt zur Politik aufzunehmen. Mit wenigen Klicks forderst Du den Erhalt des Gesetzes. Mach jetzt mit und erhöhe den Druck!

Die Initiative unterstützen

Informiere Dich über die neuesten Entwicklungen, unterschreibe laufende Petitionen und unterstütze die Arbeit des Bündnisses. Nur gemeinsam können wir verhindern, dass sich untragbare Zustände in den Lieferketten zementieren.